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Klosterer erwarten Hof zum Spiel gegen die rote Laterne

Datum: 27.08.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer erwarten Hof zum Spiel gegen die rote Laterne

Nach dem Pokal-Aus in Bogen, will der SVS gegen Hof wieder sein „Illertissen-Gesicht“ zeigen.

Nach dem 1:2-Pokal-Aus beim TSV Bogen am vergangenen Mittwoch, steht für den SV Seligenporten an diesem Samstag (14 Uhr) in der Regionalliga das Match gegen die SpVgg Bayern Hof auf dem Programm.
Damit, dass dieses Duell der Aufsteiger auch das Aufeinandertreffen den beiden Tabellen-Hinterbänkler sein würde, war nicht unbedingt zu rechnen. Immerhin erwischte das mit zehn Zu- und neun Abgängen einer erheblichen Umstrukturierung unterworfene Team von Trainer Milo Janovsky einen richtig guten Start, als die SpVgg Bayreuth im prestigeträchtigen Derby mit 4:2 überzeugend bezwungen wurde. Mit den dann folgenden Serie von sechs Niederlagen am Stück wurden die Hofer dann jedoch im Ranking allmählich durchgereicht und befinden sich aktuell nur dank der besseren Tordifferenz vor ihrem kommenden Gastgeber. Das sich unter dieser Misere  mit dem TSV 1860 München II und dem 1. FC Nürnberg auch Vergleiche gegen ausgewiesene Spitzenteams befanden, mag diese Bilanz etwas relativieren. Die 0:2-Pleite am vergangenen Wochenende auf eigenem Platz gegen den Mitaufsteiger VfB Garching, dürfte den Protagonisten in der „grünen Au“ dann doch einige Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben.
Erfuhren  beim SV Seligenporten diese optischen Zeichen unbefriedigender Gedanken nach dem Überraschungssieg beim FV Illertissen etwas Milderung, steht das Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan nach dem Pokalauftritt beim Süd-Bayernligisten aus Bogen schon wieder vor neuen Herausforderungen. „Wir haben dort zwei grundverschiedene Halbzeiten gespielt“, weist Schlicker auf ein hinlänglich bekanntes Phänomen seiner Equipe hin, um selbiges sogleich zu präzisieren: „Im ersten Durchgang waren wir viel zu lethargisch und haben durch einen völlig unnötigen Strafstoß auch ein für unser Auftreten symptomatisches Tor kassiert. Nach dem schnellen Ausgleich im zweiten Durchgang erspielten wir uns einige Situationen, die uns durchaus dem Sieg hätten bringen können, fangen stattdessen aber nach einem dummen Fehler das 1:2 ein.“ Es ehrt den Coach, dass er den Umstand, dass der SVS in dieser Phase mit einem Feldspieler weniger auskommen musste, nicht explizit erwähnt. Denn nach der kurz vorher erfolgen Ausschöpfung des  Wechselkontingents, konnte Mario Swierkot wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht mehr weitermachen und droht gegen Hof ebenso auszufallen, wie Bastian Herzner, der nach einem Schlag auf die Hüfte die Partie nur unter Scherzen zu Ende brachte. Ein noch größeres Fragenzeichen steht hinter Lino D’Adamo, der aufgrund einer Kapselverletzung nach bereits einer halben Stunde vom Feld humpelte.
Verzagen mag Schlicker trotz seines maladen Offensivtrios zwar nicht, er weiß aber auch, dass es die nun Wiederholung einer erst jüngst erfolgten Sternstunde braucht: „Hof ist vorne stark besetzt. Wenn wir verhindern wollen, dass sich diese Qualität ausspielen, müssen wir eine Leistung wie in Illertissen abrufen.“ Die Motivation hierfür könnte im „Spiel gegen die rote Laterne“ kaum größer sein. Zum einen würde diese bei einem Sieg in den Bus der Hofer verfrachtet und zum anderen – noch wichtigeren –
könnte auch der Anschluss an die Relegationsplätze hergestellt werden.

Am Rande notiert:
Die Ersten: Gegen den Hofer Traditionsklub bestritt der SVS sein erstes Spiel nach dem Bayernligaaufstieg – damals noch die höchste Amateurliga im Freistaat – in der Saison 2008/09. Das die Klosterer an jenem 26. Juli 2008 mit 1:0 (Tor: Philipp Maier) die Oberhand behalten sollten, darf durchaus als Omen verstanden werden, denn…
Die Liebsten: …in den bislang 14 Punktspielen beider Teams gegeneinander (davon vier in der Regionalliga), ging der SVS siebenmal als Sieger vom Platz und kassierte nur zwei Niederlagen bei insgesamt 26:19 Treffer. Gegen keinen anderen Rivalen in diesem Zeitraum gibt es eine bessere Bilanz


 

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