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Klosterer fahren in die Offensiv-Wüste

Datum: 19.04.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer fahren in die Offensiv-Wüste

Die SpVgg Bayern Hof, am Samstag (14 Uhr) Gastgeber des SVS, leidet vor allem vor eigenem Publikum unter extremer Ladehemmung.

Wenn der SV Seligenporten bei der SpVgg Bayern Hof antritt, dann ist dies mittlerweile ein Duell zweier alter Bekannter. Denn seit dem Aufstieg der Klosterer in die Bayernliga in der Saison 2008/09 treffen sich beide Vereine regelmäßig im Punktspielbetrieb. Mit fünf Siegen, vier Remis und zwei Niederlagen stellt sich hierbei die Bilanz des SVS zwar ausgesprochen positiv dar, ein Sieg „in Bayern ganz oben“ gelang ihm allerdings noch nicht.
Diesmal aber stehen die Chancen recht gut, entpuppte sich die „grüne Au“ genannte Spielstätte der Hofer doch für das Heimteam bislang eher als eine triste Wüste. Denn mit lediglich elf Treffern in vierzehn Auftritten ist die SpVgg die mit Abstand offensivschwächste Elf im weiß-blauen Fußballoberhaus. In der Fremde klappt es mit dem erfolgreichen Torschuss zwar etwas besser, trotzdem stehen erst 31 Tore zu Buche. Und weil mangelnder Tore-Input nun einmal in direkter Korrelation zum Punkte-Output steht und dieser Zusammenhang die negativen Konsequenzen einer Platzierung auf einem Relegationsrang und dem Bangen um den Klassenerhalt mit sich brachte, wurde Trainer Daniel Felgenhauer zu Beginn dieses Monats von Michael Voigt abgelöst. Die  mit dem bisherigen sportlichen Leiter und nunmehrigem Interimstrainer erhoffte Trendwende lässt allerdings noch auf sich warten. Nach dem 3:1-Sieg beim abgeschlagenen Letzten TSV Rain am Lech, setzte es am vergangenen Dienstag im Nachholspiel gegen den TSV Buchbach mit einer 0:3-Pleite einen empfindlichen Rückschlag. Kein Wunder also, dass sich SVS Co-Trainer Serdal Gündogan ob der zu erwartenden Spielweise des Gegners noch nicht so ganz schlüssig ist: „Ich bin gespannt, wie die Hofer auftreten, glaube aber, dass sie wohl eher kein Pressing praktizieren, sondern erst einmal kompakt stehen werden und dann, je nach Spielverlauf, mehr riskieren.“ Die Frage nach der emotionalen Verfassung des Gastgebers aber stellt sich ihm nicht: „Hof wird sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert sein.“ Wie der Spielverein aus Seligenporten damit umgehen wird, wollen Gündogan und sein „Chef“ Florian Schlicker  kurzfristig entscheiden, genießt ihr Team doch den Luxus, befreit aufspielen zu können. „Wir haben zwei Systeme im Kopf“, erklärt der Co-Trainer, „ein defensiveres mit zwei Sechsern, oder die etwas offensivere Variante mit nur einem Sechser und einem Achter.“ Da mit dem gelbgesperrten Kapitän Christopher Schaab ein potenzieller „Sechser“ nicht zur Verfügung steht, dürfte die Wahrscheinlichkeit für letztere Variante etwas größer sein. Egal, wie dem letztlich nun auch sei, zwei Dinge stehen bei den Klosterern unumstößlich fest. Zum einen soll  auch das sechste Spiel in Folge ungeschlagen überstanden werden – es wäre dies die längste derartige Serie des SVS in dieser Spielzeit - und zum anderen stuft Gündogan die bevorstehende Aufgabe als „eine Herausforderung für unser junges Team“ ein.                             
                              

Schon recht viele Punkte: Sollten die Klosterer in Hof nicht leer ausgehen, hätten sie mit dann mindestens 45 Zählern schon nach 31 Spielen genauso viele Punkte, wie nach den 38 Runden  der vergangenen Saison.

Noch recht wenige Spiele - das Restprogramm des SVS: 25.04. 18.30 Uhr FC Schweinfurt 05 (H), 28.04. 19 Uhr FC Bayern München II (A), 02.05.18.30 Uhr TSV Rain am Lech (H), 17.05. 14 Uhr FV Illertissen (A), 24.05. 14 Uhr FC Memmingen (H).
 

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