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Klosterer fahren mit viel Zuversicht nach München

Datum: 11.11.2016Kategorie: Fitness
Klosterer fahren mit viel Zuversicht nach München

Im Duell beim hinter den Erwartungen zurückgebliebenen FC Bayern München II hofft Schlicker auf einen „guten Tag“ und bezeichnet das Mitwirken von Holger Badstuber als „besonderen Anreiz.“

Wenn der SV Seligenporten an diesem Freitag seine Reise nach München antritt, um dort um 19 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den FC Bayern München II zu spielen, dann darf er dies durchaus mit einer guten Portion Zuversicht tun. So  heimsten die Klosterer erst vor gut einem Monat mit einem hochverdienten  1:1-Remis gegen den TSV 1860 München II ihren ersten Zähler überhaupt in dieser traditionsreichen Spielstätte ein. Mag dieses Ereignis eher zum symbolischen Mutmacher taugen, präsentiert sich der Unterbau des Deutschen Rekordmeisters in dieser Saison jedoch weit unter seinen Möglichkeiten. Angetreten, ein gewichtiges Wort um den Aufstieg in die Dritte Liga mitzureden, vermochte die Equipe von Trainer Heiko Vogel dem Primus aus Unterhaching nie ernsthaft Paroli zu bieten und kann sich angesichts der gewaltigen Kluft von 16 Zählern zur Spitze schon jetzt getrost auf eine weitere Spielzeit in der Regionalliga einstellen. Ursache für die Misere ist, dass der FCB II viel zu oft seinen eigenen Ansprüchen hinterherspielte und sich bei den beiden Aufsteigern aus Garching und Hof sogar eine blamable 1:0-Niederlage einhandelte. Nachdem es auch beim SV Schalding-Heining trotz zweimaliger Führung nur zu einem Punkt reichte, platzte Vogel der Kragen. So warf der Übungsleiter seiner Elf einen Mangel an Reife und Qualität vor und klagte zudem darüber, dass ihm der Lerneffekt fehle. Diese Brandrede zeigte dann mit sieben Zählern aus den jüngsten drei Partien dann auch den gewünschten Erfolg. „Die Bayern haben zuletzt wieder einen stärkeren Eindruck hinterlassen und waren vor allen in der Offensive wesentlich effizienter“, ist SVS-Trainer Florian Schlicker der Aufschwung des aktuellen Kontrahenten natürlich nicht verborgen geblieben. Kein Geheimnis aber macht er auch um die Qualitäten seines Teams: „Ich glaube, die Saison hat gezeigt, dass wir an einem guten Tag mit jedem Gegner mithalten können.“ Damit es erneut zu so einem „guten Tag“ wie dem eingangs erwähnten Punktgewinn bei den „Löwen“ oder dem eindrucksvollen Unentschieden gegen Unterhaching kommt, bedarf es freilich so wichtiger Ingredienzien, wie mannschaftlicher Geschlossenheit, permanenter Konzentration und unbedingter Konsequenz. In diesem Zusammenhang kommt es recht ungelegen, dass mit Innenverteidiger Kevin Woleman einer der beständigsten und auch besten Klosterer aufgrund einer Gelbsperre zu einer Zwangspause verurteilt ist. Hadern will Schlicker ob dieser Vakanz nicht und verweist lieber darauf, dass „wir einige gute Optionen haben.“ Eine solche könnte Alexander Braun sein, der schon bei der unglücklichen 1:2-Niederlage im Hinspiel eine famose Partie ablieferte. Zudem steht Florian Bauer nach zahlreichen, nun aber auskurierten Blessuren wieder zur Verfügung.
Auf eine noch wesentlich schlimmere Leidensgeschichte muss indes Bauers „Berufskollege“ Holger Badstuber zurückblicken. Nach einem Kreuzbandriss, sowie einem wenig später folgenden Sehnenriss und etlichen anderen Verletzungen, litt Badstuber zuletzt an muskulären Problemen. Die Bundesligapause nutzt der mit zahlreichen Titeln hochdekorierte 31-fache Nationalspieler nun, um bei den Amateuren Spielpraxis zu sammeln. „Badstuber kann mit seiner Erfahrung sicherlich ein Vorteil sein. Andererseits aber fehlt ihm auch der Rhythmus und zudem kann es sein, dass er noch seine Verletzungen in Hinterkopf hat und deshalb nicht voll in die Zweikämpfe geht“, lässt sich Schlicker von diesem prominenten Rivalen nicht einschüchtern, sondern spekuliert vielmehr sogar auf einen Motivationsschub: „Vor allem für unsere Spieler in der Offensive ist dies bestimmt ein besonderer Anreiz.“
                                                   
Info-Fläche:
Bilanz. Beim FC Bayern München II gab es für die Klosterer bislang wenig zu erben. Nach einem 1:1 in der Saison 2012/13 setzte es in der beiden darauffolgenden Jahren mit 0:6 und 0:3 zwei deutliche Pleiten.
Verspäteter Aprilscherz: Letzterer ging ein recht kurioser Umstand voraus. Ursprünglich für den 2. April um 19 Uhr angesetzt, befand sich der Mannschaftsbus des SVS schon in Sichtweite des Stadions, als die Partie wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzerhand abgesetzt wurde
 

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