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Klosterer fahren zu den Unaufsteigbaren

Datum: 12.09.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer fahren zu den Unaufsteigbaren

Während der SVS den Abstand nach oben verkürzen will, steckt die SpVgg Jahn Forchheim in bislang ungekannten Schwierigkeiten.


Gäbe es ein Buch, welches sich mit tragischen Geschichten aus dem Amateurfußball beschäftigen würde, der SpVgg Jahn Forchheim, an diesem Samstag (15 Uhr) Gastgeber des SV Seligenporten, wäre darin sicherlich ein Platz gewidmet. Mit „die Unaufsteigbaren“ dürfte auch eine Kapitelüberschrift ganz schnell gefunden sein.

Angefangen hat es in der Saison 2012/13, als der Neuling aus Oberfranken in der Bayernliga-Nord, auf Anhieb einen sensationellen zweiten Platz belegte, aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen jedoch auf die Relegationsspiele verzichtete. Die arg in die Jahre gekommene, Regionalligaansprüchen absolut ungenügende Sportanlage, verwehrte dem Jahn auch in den beiden Folgejahren, die sportlichen Früchte in Form einer Versetzung in die Beletage des bayerischen Amateurfußballs zu ernten. Das die Forchheimer in der „ewigen Tabelle“ der Bayernliga-Nord die Spitze besetzen, vermag da nur ein ganz schwacher Trost zu sein. Was Wunder, dass es ob dieses bloßen Gewinnens für die Galerie so manchem Angehörigen des kickenden Personals nach einer neuen Perspektive drängte. Den dadurch erfolgten Aderlass vermochte die SpVgg bislang nicht zu kompensieren, so dass man mit dem aktuellen Platz 16 in völlig unbekannte Sphären abgetaucht ist. Schwachpunkt ist die sehr durchlässige Abwehrreihe, die am vergangenen Wochenende mit der 2:7-Klatsche in Haibach das schlimmste Debakel seit vier Jahren erleben musste.

Die dadurch ausgelöste allgemeine Verunsicherung will sich SVS-Trainer Florian Schlicker zu Nutze machen: „Wir wollen den Jahn unter Druck setzen und die Torchancen, die wir dann bekommen, verwerten.“ Während sein Team ersteres schon des Öfteren nachweisen konnte, macht der Coach keinen Hehl daraus, dass es an letzterem hapert und „es uns zuweilen an Durchschlagskraft fehlt.“ Und weil dieses Manko zuletzt gegen Burglengenfeld wieder extrem deutlich hervortrat, wurde in dieser Woche im Training fleißig an der Behebung desselben gearbeitet. Dies umso mehr, als Schlicker davon ausgeht, dass „Forchheim recht Defensiv agiert und uns die Initiative überlässt.“ Für den in Regionalligazeiten fast immer als Unterdog geltenden SVS eine zwar keinesfalls mehr neue, trotzdem aber noch ungewohnte Erfahrung. Nicht zuletzt deshalb fällt des Übungsleiters Fazit nach einem guten Drittel der Saison und Tabellenplatz fünf gemischt aus: „Es ist nicht so, dass wir unzufrieden sind, gewisse Dinge aber laufen noch nicht rund.“ Viel Freude macht ihm hingegen, dass die Mannschaft eine gute Gemeinschaft vorlebe und willig sowie lernbereit sei. Freilich sollen und müssen diese Tugenden auch in Erfolg umgemünzt werden. Wir wollen die Punkte wieder holen, die wir gegen Burglengenfeld liegen gelassen haben, gibt Schlicker auch einen klaren Befehl aus. Im Idealfall soll dies der Auftakt zu einer Siegesserie sein. Schließlich wäre man im Klosterdorf nicht abgeneigt, der Regionalligachronik als „gleich-wieder-Aufsteiger“ bald ein neues Kapitel hinzuzufügen.

Was war und was kommt:

Das letzte Spiel bestritt der SVS gegen Jahn Forchheim am 06.08.2014 Damals gewannen die Klosterer ihr Erstrunden-Match im Totopokal bei der SpVgg Jahn Forchheim nach einem 0:2 und 1:3-Rückstand noch mit 4:3.

Das nächste Spiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg wurde vorverlegt. So findet die ursprünglich für Samstag, den 19. September terminierte Bayernligapartie gegen den Aufsteiger bereits am Donnerstag, den 17. September (19 Uhr) im Kloster statt.

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