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Klosterer suchen noch die richtige Balance

Datum: 27.02.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer suchen noch die richtige Balance

Mit dem Nachholspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II an diesem Samstag (14 Uhr), startet der SVS in die Restrückrunde. Wir  beleuchten den Ligastart unter verschiedenen Aspekten.

- Der erste Gegner: Mit dem SSV Jahn Regensburg ist die wohl jüngste Mannschaft der Bayernliga im Kloster zu Gast. So ist Martin Sautner mit gerade einmal 25 Jahren schon der „Oldie“ im Talentschuppen von Coach Illja Dzepina. Diese Unerfahrenheit sollte sich bislang auch in einem recht unbeständigen Saisonverlauf und einem damit einhergehenden stetigen Pendeln zwischen Relegationszone und Mittelfeld auswirken.  Das der Unterbau des Regionalligisten aber so gar nicht wie eine graue Maus spielt, sondern enorme Qualität in sich birgt, bekam der SV Seligenporten im Hinspiel zu spüren, als man sich einen rasanten Schlagabtausch lieferte und die Klosterer erst im Schlussspurt noch einen 5:3-Sieg herausholten.
- Das lief gut in der Winterpause beim SVS: Abgesehen vom eigenen Hallenmasters und einigen in der U23 mitwirkenden Akteuren, blieb der SVS dem Parkett fern. Somit konnte sich die Mannschaft nach der extrem kurzen Sommerpause regenerieren und blieb, abgesehen von einigen leichteren Blessuren und Erkrankungen, von Verletzungen verschont. Die gute körperliche Verfassung mündete in einige sehr ansehliche Testspiele, in denen die beiden Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II (4:2) und der FC Schweinfurt 05 (4:1)  deutlich und verdient besiegt wurden.
- Diese Probleme gab es in der Vorbereitung: Ausgerechnet nach dem als „gut“ bezeichneten Trainingslager in Prag, erlitt die Mannschaft einen markanten Leistungseinbruch. Vermochte der SVS bei der 2:4-Niederlage im Test gegen den Ligakonkurrenten VfL Frohnlach zumindest noch streckenweise zu überzeugen, präsentierte sie sich beim 1:9-Debakel gegen den 1. FC Nürnberg II (Regionalliga) völlig von der Rolle. Besonders augenfällig hierbei war, dass es dem Team nach der Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr noch an der richtigen Balance fehlt. So wurden die Gegner nach teilweise leichtsinnigen Ballverlusten immer wieder zum Kontern eingeladen. Wenn dann der ohnehin recht hoch stehende Mannschaftsverbund nicht schnell in den Rückwärtsgang schaltet und obendrein den konsequenten Zweikampf vermissen lässt, ist für den Gegner der Weg zum Tor ein viel zu leichter und kurzer.
- So setzt sich der Kader zusammen: Nach der Devise „klotzen statt kleckern“, hat sich der Tabellen-Dritte SV Seligenporten mächtig aus dem Wintertransfer-Fenster gelehnt und gleich drei namhafte Verstärkungen an Land gezogen. So versehen künftig der 24-jähirge Torhüter Christopher Pfeiffer vom Regionalligisten FC Schweinfurt 05 und  der vom Ligakonkurrenten SC Eltersdorf losgeeiste Innenverteidiger Kevin Woleman (23) ihre Dienste beim SVS. Ebenfalls vom SCE kommt der mit 18 Treffern in der Torjägerliste ganz oben rangierende Bastian Herzner (25), der mit Patrick Hobsch das vielleicht beste Sturmduo der Liga bildet. Zudem steht mit dem lange Verletzen Alexander Braun eine weitere Alternative in der Abwehr bereit und der im Herbst von der SpVgg Greuther Fürth gekommene Lino D’Adamo sollte sich nun ebenfalls in einem optimalen körperlichen Zustand befinden und das Flügelspiel beleben. Was Wunder, dass sich diese quantitative und enorme qualitative Anreicherung des Personals dergestalt auf das Ziel der Klosterer auswirkt, dass diese nun ganz klar den Aufstieg anpeilen.
- Die Prognose für den restlichen Saisonverlauf: Was die Spielstärke angeht, gehört der SVS ohnehin zur Elite der Liga. Gelingt es nun auch die Defensivschwächen zu kompensieren und die geballte Offensivkraft zu konservieren, ist der Relegationsplatz allemal drin. Soll es zum direkten Aufstieg reichen, muss allerdings alles passen.

Am Rande notiert:
Der Start nach der Winterpause:  Das der SVS mit einem Erfolgserlebnis ins neue Fußballjahr startete, ist schon fast fünf Jahre her. Zuletzt klappte dies am 5. März 2011 mit einem 3:1 beim FC Eintracht Bamberg. Danach setzte es drei Niederlagen am Stück. In der vergangenen Saison sprang ebenfalls in Bamberg mit einem 2:2 wenigstens ein Zähler heraus.


 

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