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Klosterer wollen ans Licht

Datum: 21.10.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen ans Licht

Regionalliga. Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus Pipinsried, würde der SVS die Abstiegszone hinter sich lassen (Samstag 21.10.2017, 14:00 Uhr).


Kein Zweifel, der SV Seligenporten hat in den letzten Wochen eine beachtliche Entwicklung vollzogen und in der Liga nicht von ungefähr acht Zähler aus den zurückliegenden vier Partien gesammelt. Dass dieser Reifeprozess zwar im Laufen, dabei aber, weil eben noch längst nicht abgeschlossen, auch Rückschläge zwingend einkalkuliert werden müssen, machte die 1:2-Niederlage im Pokalviertelfinale gegen den FC Memmingen mehr als deutlich. "Wir haben in der ersten Halbzeit eines der besten Spiele in dieser Saison gemacht", so Trainer Roger Prinzen. Was dann aber nach dem Seitenwechsel geschah, bezeichnet der Coach als "das andere Gesicht der Mannschaft." Fortan hatte es nämlich den Anschein, als ob das Team sämtliche Tugenden in der Kabine vergaß. "Wir haben völlig die Balance verloren, keinen klaren Ball mehr gespielt  und insgesamt sehr fahrlässig agiert. Zudem passten viel zu oft die Laufwege nicht mehr, womit auch die Bindung im Mittelfeld verloren ging", zählt Prinzen eine umfangreiche Mängelliste auf. Wird er diese mit seinen Spielern sicherlich bis ins kleinste Detail abarbeiten, mag er sich mit dem Spiel selbst nicht mehr lange aufhalten: "Natürlich wären wir im Pokal gerne weitergekommen, aber das müssen wir jetzt abhaken." Dies umso mehr, als an diesem Samstag (14 Uhr) mit dem Duell gegen den FC Pipinsried im Kloster eine richtungsweisende Partie auf dem Plan steht. Die pünktlich zum 50-jährigen Gründungsjubiläum mit dem Aufstieg in die Regionalliga ihren größten Erfolg feiernden Kicker aus dem Landkreis Dachau stehen unmittelbar vor dem SVS und mit Rang 15 auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Weil der Abstand nur zwei Zähler beträgt, haben es die Klosterer nun selbst in der Hand, mit einem Sieg diese in einem ganz besonderen Licht strahlende Platzierung einzunehmen, würden umgekehrt aber bei einer Niederlage einen herben Rückschlag erleiden. Und weil diese Konstellation   Pipinsried ebenso unter Druck setzt, scheint alles für eine spannende Begegnung gerichtet. Wobei es für die Oberbayern vielleicht nicht einmal so ungelegen kommt, auswärts ran zu müssen, sind sie doch mit ihrer vor Saisonbeginn grundlegend renovierten Heimstätte noch nicht so richtig warm geworden. Abgesehen von dem beim Stande von 2:1 witterungsbedingt abgebrochenen und nach einer Sportgerichtsentscheidung in einen 2:0-Sieg umgewandelten Starterfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth II, wurde dem heimischen Publikum bislang nur Magerkost vorgesetzt.

Auswärts hingegen ließ das Team um den erst 24-jährigen Spielertrainer Fabian Hürzeler schon einige Male die Muskeln spielen. Dort wies man den FC Unterföhring, den TSV 1860 Rosenheim sowie den mittlerweile tief gefallenen FC Bayern München II jeweils mit 1:0 in die Schranken. Dieses knappste aller möglichen Resultate verdeutlicht allerdings auch, wo den Pipinsriedern der Schuh drückt – nämlich im Angriff. So gab es in zwölf der 15 absolvierten gespielten Partien maximal einen Treffer zu bejubeln. Überhaupt hängt beim Ex-Klub von Kloster-Rückkehrer Mariusz Suszko enorm viel vom ersten Tor ab. Geht der FCP mit 1:0 in Führung, stand am Ende immer zumindest ein Remis auf der Ergebnistafel. Trifft der Gegner aber als erster ins Schwarze, konnte noch kein einziger Sieg errungen werden.

Für den SVS bedeutet das also: Ja kein Tor bekommen, aber unbedingt eines schießen. Um die dafür notwendige stabile Abwehr aufzubieten, muss Prinzen dem nach seiner Roten Karte in Eichstätt für zwei Partien gesperrten Pascal Schärtel ersetzen. Für ihn könnte Tim Olschewski als Innenverteidiger agieren, während der zuletzt geschont Mario Götzendörfer für die dann freie Sechserposition prädestiniert wäre.
 

Am Rande notiert:

Die heutige Partie ist das erste Aufeinandertreffen beider Klubs. Der FC Pipinsried ist der 29. Verein, gegen den die Klosterer in der Regionalliga antreten.

In dieser Saison feierte der SVS schon drei Premieren in der obersten Amateurklasse – und das recht erfolgreich. Während beim FC Unterföhring mit 3:2 gewonnen wurde, sprang gegen den TSV 1860 München ebenso ein torloses Remis heraus, wie vergangene Woche in Eichstätt

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