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Klosterer wollen ihre Serie verteidigen

Datum: 27.04.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Klosterer wollen ihre Serie verteidigen

Gegen einen Aufsteiger hat der SVS in dieser Saison noch nicht verloren. Da soll auch beim FC Pipinsried so bleiben.

Nicht nur der 1:0-Sieg in Rosenheim an sich, ließ Spieler und Verantwortliche des SV Seligenporten am vergangenen Dienstag kräftig durchschnaufen. Sogar noch mehr angetan zeigte sich Trainer Roger Prinzen von der Art und Weise, wie dieser achte Saisonerfolg zustande kam: „Wir waren von Beginn gut im Spiel und haben, von den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte einmal abgesehen, fast nichts zugelassen.“ Als ein „super Zeichen“ wertete er zudem, dass mit Felix Wöllner und Yuri Meleleo zwei Spieler aus der zweiten Reihe sowie der zuletzt formschwache Sven Seitz überzeugende Vorstellungen ablieferten. Den Abend perfekt machte dann der eingewechselte Fotios Katidis, welcher, obgleich nicht unbedingt mit Torjägerqualitäten gesegnet, kurz vor Schluss den Siegtreffer markierte. Stark verbessert präsentiert sich auch die Defensive, die in den letzten vier Partien immerhin drei Mal die „Null“ hielt. „Wir haben mehr Stabilität in unser Spiel bekommen“, nimmt Prinzen den Aufwärtstrend freudig zu Kenntnis, um aber noch im selben Atemzug darauf hinzuweisen, dass „wir uns noch weiter verbessern können.“ Aus eine sicheren Grundordnung heraus will der SV Seligenporten auch im an diesem Freitag (18.15 Uhr) anstehenden Match beim FC Pipinsried agieren.
Der Klub aus dem Landkreis Dachau feierte im vergangenen Sommer mit dem erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga. Baumeister des größten Erfolges in der 51-jährigen Vereinsgeschichte ist zweifellos Konrad Höß. Seit dem Gründungsjahr 1967 fungierte der zuletzt nicht mehr unumstrittene Höß als Präsident des FCP, um dann in der Winterpause den Stab an Ulrich Bergmann weiter zu reichen. Dieser hat nun die Aufgabe, den Verein an die gewachsenen Anforderungen anzupassen und die Ausgliederung der ersten Mannschaft in eine GmbH vorzubereiten. Die Zuversicht, dass diese auch im nächsten Jahr in der Regionalliga mitwirkt, dürfte in dem knapp 600 Einwohner zählenden Dorf allerdings schon mal größer gewesen sein.
So tummelte sich der FCP in der Vorrunde lange Zeit im gesicherten Mittelfeld und sorgte insbesondere auf fremden Plätzen für Furore, als man unter anderem die Spitzenteams des FC Bayern München II (1:0) und vom FC Schweinfurt 05 (2:1) auf deren Rasen düpierte. Obwohl auswärts noch immer eine Macht, ging es in der Tabelle allmählich nach unten bis auf den augenblicklichen 15. Tabellenplatz. Grund hierfür ist die ausgeprägte Heimschwäche. Mit nur drei Siegen aber sieben Niederlagen, boten die Jungs um Spielertrainer Fabian Hürzeler viel zu oft Magerkost. Und weil bei einer weiteren Pleite die Distanz zu den Relegationsplätzen und eben auch dem SV Seligenporten bedrohlich zusammenschmelzen könnte, macht sich Roger Prinzen auf einen „heißen Ritt“ gefasst. Ein Ritt, der zumindest, was die Statistik anbelangt, die Klosterer in der Favoritenrolle sieht. Immerhin hat der SVS in dieser Saison noch keines der fünf Duelle gegen einen Aufsteiger verloren und mit dem 3:0-Hinspielsieg gegen den heutigen Rivalen auch einen von drei Siegen eingefahren.
Ob und wie stark Prinzen personelle Änderungen vornehmen wird, bleibt abzuwarten. So könnte es durchaus sein, das der eine oder andere Akteur aufgrund des derzeit sehr engen Terminplans pausiert und dafür andere, in Rosenheim geschonte oder nur zu einem Kurzeinsatz gekommene Spieler auflaufen werden
 

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