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Löwen-Taktik soll auch in Illertissen Erfolg bringen

Datum: 02.09.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Löwen-Taktik soll auch in Illertissen Erfolg bringen

Obwohl der SVS in der Offensive kräftig ausgerüstet hat, fordert Trainer Roger Prinzen vor der Partie beim FV Illertissen „vor allen Dingen Stabilität in der Defensive“

Was lange währt, wird endlich gut: Kurz vor dem Schließen des Transferfensters am vergangenen Donnerstag, hat der SV Seligenporten seinen bislang recht dünnen Kader gehörig aufgepolstert. Neben Mario Götzendörfer (wir berichteten), streifen sich künftig auch Mariusz Suszko, Sven Seitz und Yuri Meleleo das Kloster-Trikot über.
Eben jenes ist Suszko bereits bestens bekannt, war der offensive Linksfuß doch schon 2012/13 fester Bestandteil des ersten SVS-Regionalligateams überhaupt. Der wuselige Dribbler kommt vom Ligakonkurrenten FC Pipinsried und ist aufgrund seiner mittlerweile 30 Jahre mit allen Fußball-Wassern gewaschen. “Mariusz wird mit seiner Geschwindigkeit sicherlich ein belebendes Element für uns sein“, hält Trainer und Sportdirektor auf den Deutsch-Polen große Stücke. Während Suszkos Stärke eher die des Vorbereiters auf den Außenbahnen ist, soll Sven Seitz das Runde möglichst oft ins Eckige bugsieren. Darüber, dass er diesen Auftrag auch tatsächlich ausführt, hegt Prinzen wenig Zweifel: „Er hat überall seine Tore gemacht und wird uns mit seiner Zielstrebigkeit helfen.“ Überdies verleiht der zuletzt beim Süd-Bayernligisten DJK Vilzing weilende 28-jährige gebürtige Neumarkter und Sohn des ehemaligen Profis (u.a. MSV Duisburg)) sowie aktuellen Sportlichen Leiters beim SV Elversberg (Regionalliga Südwest) dem Klosterkader die so nötige körperliche Wucht. Über eine solche verfügt auch Yuri Meleleo. Der 20 Lenze zählende, in Erlangen geborene Italiener genoss das Privileg einer Fußballausbildung beim AC Mailand und spielte zuletzt beim Viertligisten AC Nardò. Prinzen bezeichnet den im vorderen Bereich universell einsetzbaren Meleleo als „Überraschungspaket“, ist aufgrund seiner in Training gewonnen Eindrücke aber zuversichtlich, dass „er Qualität besitzt“ und sich diese Verpflichtung lohnen könnte. Darüber hinaus neigt sich auch die wochenlange Hängepartie um James Zachary Hamm dem Ende zu. „Wir warten nur noch auf die Papiere von der Ausländerbehörde“, freut sich der Coach darauf, mit dem  vorher beim VfL Osnabrück II (Oberliga Niedersachsen) kickenden 22-jährigen eine weitere Sturmalternative zu besitzen.
Während Hamm und Meleleo wohl kaum schon in der an diesem Samstag (14 Uhr) anstehenden Partie beim FV Illertissen auflaufen, dürfte das Debüt von Götzendörfer als gesichert gelten. Gute Chancen auf zumindest einen Teileinsatz haben Seitz und Suszko, denen Prinzen bescheinigt, aus einem „geregelten Trainings- und Spielbetrieb“ zu kommen und sie somit „nahtlos einsetzbar“ sind.
Unabhängig davon, wer auf letztlich auf dem Platz steht, sieht er mit dem auf Platz acht notierten FVI eine schwere Aufgabe auf seine Kicker zukommen: „Illertissen ist sehr spielstark. Deshalb brauchen wir vor allen Dingen Stabilität in der Defensive. Hier müssen auch die Stürmer nach hinten arbeiten.“ Eine Vorgehensweise also, wie sie zuletzt beim torlosen Remis gegen den TSV 1860 München über weite Strecken überaus erfolgreich und ansehlich praktiziert wurde.                        

Am Rande notiert:
Heute: Nach sieben Spieltagen und vier Zählern rangiert der SVS momentan auf den 17. Tabellenplatz. Mit lediglich fünf Treffern rangieren die Klosterer im Ligavergleich wenig überraschend ganz hinten. Die bislang kassierten zwölf Gegentore aber bedeuten in diesem Ranking immerhin solides Mittelfeld.

Gestern: Im Vorjahr heimsten die Klosterer zur gleichen Zeit zwar nur einen Zähler weniger ein, wiesen aber als Schlusslicht mit 4:28 eine geradezu absurde Torbilanz auf. Damals setzte es sechs Startpleiten in Folge, bevor beim aktuellen Gegner FV Illertissen mit 1:0 gewonnen wurde. 
 

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