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Mit der richtigen Balance zum Erfolg

Datum: 03.04.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Mit der richtigen Balance zum Erfolg

Hinten nichts zulassen und vorne eiskalt zuschlagen: Mit dieser Mischung will der SVS beim Aufsteiger ASV Burglengenfeld den nächsten Sieg einfahren.

Nach dem mit sechs Punkten maximal erfolgreichen Osterwochenende ist der SV Seligenporten wieder auf den Relegationsplatz vorgestoßen und darf sich vor dem an diesem Sonntag (16 Uhr) anstehenden Match beim ASV Burglengenfeld sogar wieder berechtigte Hoffnungen auf den Direktaufstieg machen.
Hauptgrund für diese Entwicklung ist zweifellos der, dass die Klosterer seit dem Neustart nach der Winterpause die richtige Balance im Spiel gefunden haben. Wurde vorher teils überschwänglicher Angriffsfußball zelebriert und im Zuge dessen die Defensivarbeit vernachlässigt, hat sich dies nun grundlegend geändert. So entwickelte sich die mit 31 Gegentoren in den 20 Saisonspielen des vergangenen Jahres eher durchschnittliche Defensive, nun zu einem echten Bollwerk, welches in den jüngsten sechs Partien nur ein einziges Mal überwunden werden konnte und schon seit 473 Minuten sämtlichen gegnerischen Angriffsversuchen trotzt. „Wir haben viel gesprochen und noch mehr probiert, bis es bei der Mannschaft klick gemacht hat“, gibt Trainer Florian Schlicker Einblick in einen lange währenden Prozess. „Jetzt“, so der Coach weiter, „helfen sich die Spieler gegenseitig und jeder beteiligt sich an der Defensivarbeit.“ Exemplarisch hierfür steht Pascal Worst. Nicht zuletzt auch verletzungsbedingt, lange Zeit nur eine Randerscheinung, trumpfte er erst als Innenverteidiger und zuletzt auch in der Funktion eines  defensiven Mittelfeldspielers mächtig auf. „Pascal hat den steinigen Weg von unserer damals noch in der Bezirksliga spielenden zweiten Mannschaft nach oben geschafft, wir wissen, was er kann“, ist Schlicker über den Aufschwung des seit 2012 im Kloster angestellten 23-jährigen nicht im geringsten verwundert. Und weil auch alle anderen „Feldarbeiter“ diese Marschroute verinnerlicht haben, sieht sich Keeper Christopher Pfeiffer schon mal mit den „Manuel-Neuer-Problem“ konfrontiert. Über weite Strecken fast beschäftigungslos, ist Pfeiffer dennoch gezwungen, auftretende Gefahrensituationen mit der höchsten Aufmerksamkeit zu begegnen. Dass ihm dieser Spagat gelingt, bewies erst in Aubstadt, wo er mit einer Glanzparade einen tückischen Fernschuss entschärfte. 
Bei alledem basiert die neugewonnene Stabilität auch auf die nach wie vor und seit der Verpflichtung von Top-Torjäger Bastian Herzner erst recht vorhandene Offensivpower. Verleiht das Wissen, jederzeit für einen Treffer sorgen zu können, den Spieler doch die nötige, für den Erfolg sehr förderliche mentale Ruhe. Diese Tugend wird auch beim ASV Burglengenfeld vonnöten sein. Der Aufsteiger ist nach gutem Saisonstart mittlerweile bis auf Tabellenplatz 15 abgerutscht und tief in den Kampf um den Klassenerhalt verstrickt. Größtes Manko beim ASV ist der erfolgreiche Torabschluss. Mit  21 Treffern hat das gesamte Team ebenso viele Einschüsse auf dem Konto, wie sie Herzner für sich alleine vorweisen kann. Angesichts dessen und um den favorisierten Gast wirkungsvoll entgegen zu treten, erwartet Schlicker einen extrem tief stehenden Rivalen: „„Burglengenfeld ist sehr unangenehm zu bespielen. Dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht, macht die Aufgabe nicht leichter“. Gehen die Klosterer diese Aufgabe aber mit der gleichen wie zuletzt gezeigten Konsequenz und Konzentration an, dürfte das Traumziel Regionalliga wieder ein Stück näher rücken.                                                 
 
Am Rande notiert:
Die Insolvenz des FC Eintracht Bamberg und die möglichen Folgen
Der in finanzielle Turbulenzen geratene Bayernligist FC Bamberg hat Insolvenz angemeldet. Falls über einen sofortigen Stopp des Spielbetriebes verfügt wird, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die Tabelle. So heißt es in §30 der Spielordnung des BFV: „Stellt ein Verein den Spielbetrieb ein, sind die von diesem Verein oder bisherigen Gegnern erzielten Punkte und Tore zu streichen.“
Somit würden dem SVS dann vier Punkte abgezogen würden. Verfolger Hof hätte dann sogar sechs Zähler weniger. Primus Großbardorf, der bislang nur eine Partie gegen Bamberg bestritt käme mit einem Zähler Abzug davon dürfte aber die eventuell gewonnen Punkte beim an diesem Samstag anstehenden Rückspiel ebenfalls nicht behalten.


 

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