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Schlickers schwere Mission

Datum: 25.07.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Schlickers schwere Mission

Als müsste Coach des SV Seligenporten nach dem völlig missglückten Saisonstart nicht ohnehin schon genug Aufbauarbeit leisten, steht nun auch noch der heikle Gang zum FV Illertissen bevor

Ein kümmerlicher Zähler und 0:6 Tore aus den drei ersten Partien sowie mit Rang 18 ein Platz, der im Ranking die Abwesenheit jeglicher Verfolger garantiert – der SV Seligenporten hat schon wahrlich bessere Zeiten erlebt. Die nun am Samstag (14 Uhr) beim FV Illertissen anstehende Partie macht die Lage nicht einfacher. Denn das Team aus dem Regierungsbezirk Schwaben schnappte sich in der abgelaufenen Saison zum zweiten Mal hintereinander den Titel des bayerischen Amateurmeisters und wird auch aktuell wieder ganz hoch gehandelt, wenn es um die Prognosen der kommenden Anwärter auf Ruhm und Ehre geht. Als Lohn dieser Mühen darf der FVI am 17. August in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den mehrmaligen Titelträger SV Werder Bremen antreten. Das sich die Illertisser durch dieses Highlight von Alltagsgeschäft ablenken lassen, kann getrost bezweifelt werden. Zu abgeklärt und konzentriert verfolgt das Team seit der Gründung der Regionalliga Bayern seine Ziele.
Attribute, die beim SV Seligenporten derzeit etwas verschüttet sind.  „Wir kommen vorne nicht zum Abschluss und kassieren hinten durch individuelle Fehler unnötige Gegentore“, legt Trainer Florian Schlicker die Gründe für den missglückten Start ins neue Spieljahr dar. Als weitere Ursache für die bei  Kloster-Kickern derzeit deutlich spürbare allgemeine Verunsicherung darf auch – so seltsam es auch klingen mag – die höchst erfolgreich absolvierte vergangene Spielzeit geltend gemacht werden. Wir haben“, so der Coach, „elf Spieler mit maximal einem Jahr Regionalligaerfahrung in unserem Kader, die erst einmal lernen müssen, mit solchen Rückschlägen umzugehen.“ Bei der Bewältigung dieser sieht Schlicker sein Team immerhin auf einen guten Weg: „Es geht von Spiel zu Spiel in die richtige Richtung. Gegen Ingolstadt haben wir nach dem Rückstand gut reagiert und uns bis zur Pause sogar Vorteile erarbeitet.“ Freilich aber macht er keinen Hehl daraus, dass nach dem überraschenden Wechsel von Cem Ekinci zum türkischen Erstligaabsteiger Kayserispor – wir berichteten bereits - in der Offensive „eine gewaltige Lücke“ klafft. Um diese zu schließen haben die Klosterer in dieser Woche Patrick Schwesinger verpflichtet. Der 24-jährige kann aus seiner Zeit beim DVV Coburg auf Landesligaerfahrung verweisen. Um sich besser seinem Lehramtsstudium widmen zu können, kickte Schwesinger anschließend vier Jahre beim unterklassigen TSV Sonnefeld – dies aber mit buchstäblich einschlagendem Erfolg. Traf er doch in dieser Zeit satte 184 Mal für den Kreisligaaufsteiger in den gegnerischen Kasten. „Patrick hat im Training gezeigt, was er drauf hat“, erhofft sich „Schlicko“ einiges von dem auch vom Ligakonkurrenten FC Schweinfurt umworbenen Angreifer. Ob Schwesinger in Illertissen bereits sein Debüt feiert, hängt davon ab, ob die erforderlichen Unterlagen bis dorthin eingetroffen sind. Davon unabhängig will der SVS weiterhin die Augen offen halten, um gegebenenfalls nochmal nachlegen zu können. Schließlich will der Dorfklub möglichst bald wieder den Atem möglichst vieler Verfolger im Nacken spüren.                                                              

 
Am Rande notiert:
Zum Fürchten:
Analog des aktuellen Tabellenplatzes weist auch die Bilanz des SV Seligenporten gegen den FV Illertissen noch viel Luft nach oben auf. So ist der FVI der einzige Klub, gegen den die Klosterer bisher in der Regionalliga angetreten sind und noch keinen einzigen Punkt ergattern konnten

Zum Freuen:
Der SV Seligenporten und der ASV Neumarkt wurden beide der Toto-Pokal-Gruppe 2 zugelost. Bei etwas Losglück, welchem mit dem entsprechenden  Durchhaltevermögen enorm auf die Sprünge geholfen werden würde, könnte es also zu einem äußerst reizvollen Lokal-Derby kommen
 

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