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Trainerjubiläum soll mit einem Sieg gekrönt werden

Datum: 23.04.2016Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Trainerjubiläum soll mit  einem Sieg gekrönt werden

Bayernliga Im Topduell gegen den TSV Großbardorf sitzen Florian Schlicker und Serdal Gündogan zum 100. Mal bei einem Punktspiel auf der Trainerbank.

Wenn der Tabellenführer SV Seligenporten an diesem Samstag (14 Uhr) zu Hause gegen den Dritten TSV Großbardorf antritt, dann beinhaltet dieses Spitzenspiel auch noch eine ganz spezielle, weil persönliche Nuance. Wirkt doch dann Florian Schlicker zum 100.-Male als Cheftrainer des SVS an der Seitenlinie. Ihm treu zu Seite sitzt und steht seitdem Serdal Gündogan. Zu Beginn als Co-Trainer angestellt, bildet "Serdo“ seit Saisonbeginn mit „Schlicko“ ein gleichberechtigtes Gespann. „Wir sind nach dem Abschied von Karsten Wettberg mit der Installation eines jungen Trainerduos ein gewisses Risiko eingegangen. Der Grund dafür war, dass Schlicker weiß, wie der Verein funktioniert und er die Verhältnisse bestens kennt. Trotz des letztjährigen Abstieges hat sich diese Maßnahme voll auf gelohnt. Sollten wir wieder Aufsteigen, bestätigt das unsere Linie noch viel mehr“, freut sich der erste Vorsitzende Walter Eisl noch heute über den damals von nicht Wenigen kritisch beäugten Schritt. Der so Gepriesene bestätigt indes, dass „mir die Arbeit beim SVS noch immer sehr großen Spaß macht“. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Zusammenarbeit mit Gündogan: „Wir haben nicht nur die gleichen Vorstellungen, was die Spielweise angeht, sondern ergänzen uns auch sonst ideal.“
Fast schien es so, dass auch die Konkurrenz um den Aufstieg diese Harmonie honorieren wollte, indem sie sich am vergangenen Wochenende mit unerwarteten Resultaten  schon im Vorfeld ehrfurchtsvoll verneigte und den Jubilaren den Sprung an die Spitze des Klassements ermöglichte.  Um nun die Beste aller denkbaren Ausgangspositionen auch gegen den TSV Großbardorf zu verteidigen, wird allerdings eine erhebliche Kraftanstrengung von Nöten sein. Denn das die Unterfranken auch als die „Grabfeld Gallier“ firmieren, darf durchaus unter der Rubrik „Nomen est Omen“ verbucht werden. Genauso listig-leidenschaftlich, wie die weltbekannten Comicfiguren allen Attacken der Römer trotzen, machen die Kicker von Trainer Dominik Schönhofer ihren Gegnern regelmäßig das Leben schwer. Insbesondere die Defensive stellt mit lediglich 22 Gegentoren ein echtes Bollwerk dar. Eine weitere Parallele zu den gezeichneten Helden ist die Wahl der Mittel um erfolgreich zu sein. Technisch nicht unbedingt auf allerhöchstem Niveau, wird dieses Manko mit unbedingtem Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit mehr als kompensiert. Das diese Vorgehensweise zuletzt mit nur einem Zähler aus den jüngsten vier Partien nicht mehr so zum Tragen kam, sollte für den SVS kein Maßstab sein. Dies umso mehr, als die Klosterer gegen diesen Rivalen das Hinspiel mit 1:2 verloren und von den bisherigen sieben Duellen erst eines gewinnen konnten. „Das wird ein echtes Topspiel mit ganz viel Spannung“, erwartet Schlicker eine enge Kiste. Freilich aber weiß er auch um die Qualitäten seiner Equipe und weicht deshalb nicht von seinen Prinzipien ab: „Wir wollen zu Hause was zeigen und in der Tabelle oben bleiben. Dabei richten wir uns nach keinem Gegner, sondern werden alles tun, um unser Spiel durchzudrücken.“                        

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