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Viel Hoffnung und ein wenig Trotz

Datum: 18.04.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Viel Hoffnung und ein wenig Trotz

Nach der Sieben-Minuten-Katastrophe gegen Schalding, baut Trainer Florian Schlicker darauf, dass seine Kicker gegen den 1. FC Nürnberg die Köpfe frei bekommen.

In den fünf Spielen seit der Winterpause ungeschlagen und dabei den Abstand zu den Relegationsplätzen von einstmals sieben auf nun drei Zählern mehr als halbiert – die Bilanz des SV Seligenporten liest sich eigentlich gar nicht so schlecht.
Eigentlich. Den überschattet wird diese Ausbeute von den Geschehnissen im Spiel gegen den SV Schalding-Heining, als sich die  Klosterer in der Schlussphase  binnen sieben Minuten eine 3:0-Führung abluchsen ließen und sich mit einem Zähler vorlieb nehmen mussten. Frappierend auch, dass dieses Verhängnis erst anbahnte als Routinier Marco Christ wegen Wadenprobleme vom Feld musste. „Hier“, so Trainer Florian Schlicker, „müssen sich Spieler zeigen, die einen gewissen Anspruch besitzen.“  Die Gründe warum dies eben nicht geschah, sondern stattdessen das Gefüge wie ein Kartenhaus zusammenbrach siedelt er im mentalen Bereich an: „Wir haben haarsträubende Fehler gemacht und nach dem ersten Gegentor wollte niemand mehr den Ball haben.“ Um diese gefühlte Niederlage, die sicherlich schnellst möglichst Aufzuarbeiten, nimmt er sich selbst in die Pflicht: „Wir müssen nun die Köpfe freibekommen und die Blicke nach vorne richten.“ Vorne, dass ist zunächst die an diesem Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Nürnberg II auf dem Trainingsgelände am Valznerweiher anstehende Aufgabe. Der Unterbau des Altmeisters steht derzeit auf Rang 13 – für die dort geltenden Ansprüche recht mager. Das Hauptproblem bei den Clubberern ist die mit lediglich 28 Treffern recht harmlose Offensive. Diese Marke wird nur noch vom Gegner aus Seligenporten (26) unterboten. Inzwischen allerdings hat das Team von Trainer Roger Prinzen gelernt dieses Manko mit einer umso stabileren Abwehr zu kompensieren, kassierte man doch in den jüngsten vier Partien nur einen Gegentreffer.
Um eine solche Mauer niederzureißen, ist vor allen Dingen Ruhe und ein konstruktiver Spielaufbau gefordert. Hier kommt es Schlicker zupass, dass mit den zuletzt gelbgesperrten Kapitän Christopher Schaab und Pascal Worst zwei für diesen Auftrag prädestinierte Akteure wieder dabei sein werden. „Wenn sich jeder an den Plan hält, können wir in Nürnberg punkten“, glaubt Schlicker an eine Fortsetzung der Serie ohne Niederlage.
Auch das dann mit den Spielen in Burghausen, gegen den Tabellenführer Würzburger Kickers sowie dem Nachholspiel beim FC Bayern München II ein knüppelhartes Programm auf dem Plan steht, lässt ihn nicht verzagen: „Vielleicht ist es ganz gut, dass hier keiner etwas von uns erwartet. Wir haben nichts zu verlieren, können aber stattdessen ein echtes Ausrufezeichen setzen. Das wir zur Winterpause schon abgeschrieben waren, könnte sogar ein mentaler Vorteil gegenüber Garching und Heimstetten sein.“ Dominik Räder und Marco Christ haben bereits ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. So verlängerten beide in dieser von viel Hoffnung und auch ein wenig Trotz begleiteten Zeit ihre Verträge, unabhängig von der künftigen Liga, um ein weiteres Jahr.                                                              

Am Rande notiert:
Ziemlich schlimm: Drei Gegentore in sieben Minuten, wie zuletzt gegen Schalding-Heinig, dass ist dem SVS seit dem Aufstieg in die Bayernliga (2009/10) noch nie passiert. Das eine 3:0-Führung nicht zum Sieg reichte ist ebenfalls ein Novum.

Ziemlich früh: Die Nachholpartie der Klosterer beim FC Bayern München II am 28. April wird bereits um 15.30 angepfiffen. Grund ist das am selben Abend anstehende Pokalhalbfinale der „großen Bayern“ gegen Borussia Dortmund.


 

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