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Weiter immer weiter

Datum: 29.04.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Weiter immer weiter

Trotz der sportlich tristen Lage gibt man sich beim SVS kämpferisch. Nicht zuletzt wegen der Causa Garching.

Im vorletzten Heimspiel der Saison, in dem der Sportchef Roger Prinzen auf der SVS-Bank seinen Einstand gibt, treffen die Klosterer an diesem Samstag (14 Uhr) auf den TSV 1860 München II.
Nach einem mit Platz zehn recht mäßigen Vorjahr, haben sich die „kleinen Löwen“ wieder gefangen und werden in der Abschlusstabelle mit ziemlicher Sicherheit den zweiten Platz belegen. Grundlage für diesen Aufschwung ist die enorme Effizienz der Münchner. Haben sie mit 40 Toren nur dreimal öfter als die Klosterer ins Netz getroffen, sammelten sie jedoch mit 56 Zählern, satte 29 Punkte mehr als diese. Garant hierfür ist die mit 29 Gegentoren gemeinsam mit dem FC Augsburg II zweitbeste Abwehr der Liga. In krassen Gegensatz dazu der SV Seligenporten, der schon 70 Einschüsse hinnehmen musste (siehe auch Info-Fläche). Mit Innenverteidiger Marin Pongracic beherbergen die 60er zudem ein echtes Juwel in ihrer Abwehrfestung. Der 19-jährige Kroate durfte unlängst sogar bei den Profis in der zweiten Liga von Beginn an ran.
Nach einem furiosen Start ins neue Jahr, begann die Mannschaft in jüngster Zeit etwas zu schwächeln und leistete sich am vergangenen Wochenende mit der 0:2-Niederlage gegen den Letzten und der bereits abgestiegenen SpVgg Bayern Hof einen unerwarteten Ausrutscher. Dass damit der SpVgg Unterhaching unfreiwillig der Weg zur Meisterschaft gebahnt wurde, dürfte Trainer und Ex-Profi Daniel Bierofka dabei noch weniger gefallen haben. Indes nimmt Michael Pfeifer, der sein Amt als Interimscoach nach der Verpflichtung von Sportchef Roger Prinzen wieder abgibt, diesen Lapsus mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis: „Die Niederlage wird die Münchner sicherlich wieder fokussiert haben Dies heißt aber andererseits, dass sie schlagbar sind.“
Fast schon geschlagen sind auch die Klosterer, deren Rückstand auf den Relegationsplatz bei nur noch vier anstehenden Partien mittlerweile auf sechs Zähler angewachsen ist. Sich nun aber willenlos dem Schicksal zu übergeben, ist Pfeifers Ding nicht: „Wir wollen eine Leistung abliefern, die unseren Ansprüchen genügt. Ganz egal, wie die Saison ausgeht, wir wollen mit erhobenen Haupt herausgehen“, hält er es stattdessen mit dem Kahnschen Motto „Weiter immer weiter.“ Dies umso mehr, als bei einem möglichen Rückzug des VfR Garching doch noch der Sprung auf den so begehrten Relegationsplatz winken würde. Großartig darüber nachdenken aber will er nicht: „Das lenkt nur ab, wir haben genügend eigene Probleme. Doch wenn es tatsächlich so weit kommen sollte, müssen wir da sein und positiv überraschen.“ Um dies im Fall des Falles auch bewerkstelligen zu können, braucht es vor allen Dingen einen klaren Kopf und den Glauben an sich selbst. Tugenden also, die nur mit einem gewissen Selbstvertrauen wachsen und gedeihen können. „Wir wollen uns auf die 25 guten Minuten gegen Augsburg konzentrieren und versuchen, diese auf eine längere Zeit auszudehnen“, verfolgt Pfeifer eine Schritt-für-Schritt-Strategie. Konkret bedeutet dies, dem Gegner möglichst lange möglichst wenige Räume zu lassen und dabei selbst nach vorne aktiv zu werden.
Erschwert wird dieses Unterfangen allerdings durch die noch immer recht umfangreiche Verletztenliste, auf der sich nun auch Verteidiger Kai Neuerer (Muskelfaserriss) befindet. Damit Abwehrmann Julian Schäf (Achillessehnenreizung) und der an Problemen mit dem Hüftbeuger laborierende Mittelfeld Akteur Lino D’Adamo rechtzeitig fit werden, bräuchte es, so Pfeifer, „ein Wunder.“ Was die Offensiv angeht, sollte bei Bastian Herzner (Rippenprellung) zumindest ein Kurzeinsatz drin sein. Sicher von Beginn an dabei ist hingegen Patrick Hobsch, der seine Gelbsperre abgesessen hat.       (nuw)

Am Rande notiert:
Achillesferse Abwehr
Zu viel: Mit 70 Gegentoren stellt der SVS nicht nur in seiner Liga die schwächste Abwehr, sondern ist auch bundesweit gut dabei. Von allen 91-Regionalligisten weisen nur der FC Nöttingen (79 Tore bei 32 Spielen, die Sportfreunde Siegen (75/29) sowie die TSG Neustrelitz (71/30) mehr Einschüsse auf.
 

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