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Wir müssen dagegenhalten

Datum: 17.03.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Wir müssen dagegenhalten

Nach dem Debakel gegen Buchbach, hofft Trainer Prinzen im Heimspiel gegen Illertissen auf ein anderes Auftreten seines Teams.

Zwei Niederlagen, dabei keinen Treffer erzielt, aber satte sieben Stück kassiert – so hat man sich beim SV Seligenporten den Start nach der Winterpause keinesfalls vorgestellt.
War das 0:3 beim TSV 1860 München nicht zuletzt wegen der imposanten Kulisse von 12500 Zuschauern vielleicht auch besonderen Umständen geschuldet, gilt dies für die 0:4-Klatsche gegen den TSV Buchbach am vergangenen Dienstag keinesfalls. „In der ersten Viertelstunde haben wir noch nach vorne gespielt, dann aber bis zur Pause alles vermissen lassen, was eine Mannschaft ausmacht“, will Trainer Roger Prinzen erst gar nicht um den heißen Brei herumreden. So geisterten seine Kicker nach dem ersten Gegentreffer wie paralysiert über das Feld und servierten ihrem keineswegs glanzvoll spielenden Gegner drei, für beide Teams eminent wichtige Punkte im Abstiegskampf auf dem Silbertablett. „Dass nach einem Gegentreffer die Köpfe nach unten gehen, ist bei uns nicht neues. Wir dürfen uns nicht in Mitleid suhlen, sondern müssen dagegenhalten“, weiß der Trainer um die mangelnde mentale Balance.
Ein erster wichtiger Schritt, diese zu stärken ist zweifellos der, dass jeder Spieler genau weiß, was in welcher Situation zu tun ist. Um dieses Verständnis zu fördern und zu vertiefen, haben Prinzen und sein Trainerstab in den vergangenen Trainingstagen das Positionsspiel ganz oben angesiedelt. Muss sich hier jeder Akteur wieder neu empfehlen, wertet der Coach auch die Tatsache, dass „die Spieler sehr selbstkritisch miteinander  umgegangen sind“, als Indiz für ein anderes, wesentlich entschlosseneres Auftreten  der Seinen
Unabhängig davon dürfte die an diesem Samstag (14 Uhr) anstehende Partie gegen den FV Illertissen einen anderen Charakter besitzen. Während Buchbach eher auf Konter lauerte, bevorzugen die bayerischen Schwaben ganz klar das spielerische Element. Bislang fast durchweg im oberen Tabellendrittel beheimatet, machten beim FVI in der Winterpause zwei Personalien Schlagzeilen. So verließ Trainer Ilija Aracic den Verein, um fortan beim VfB Stuttgart unter Tayfun Korkut zu arbeiten. Der für ihn installierte Herbert Sailer musste zum Einstand gleich einen heftigen Nackenschlag einstecken, als sich mit Alexander Nollenberger sein treffsicherster Stürmer (11 Tore) dem FC Bayern München II anschloss. Wie sehr der Goalgetter vermisst wird, zeigte sich am vergangenen Wochenende, wo der FVI beim 1. FC Nürnberg II mit 0:3 unterlag. Ein Maßstab kann das für den SVS freilich nicht sein, hat er doch genug mit sich selbst zu tun. 

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